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"Das Herz treibt den Verstand voran" (römisches Sprichwort)
Anforderungen an einen interkulturellen Coach:
Gefragt ist eine Basisausbildung mit Affinität zur interkulturellen Thematik und zum Coaching. Er hat zum Beispiel Psychologie studiert und sich auf Aspekte der interkulturellen Psychologie spezialisiert, ausserdem hat er sich zum Coach ausgebildet. Neben Auslandsaufenthalten muss ein interkultureller Coach eigene Erfahrungen als Führungskraft in einem internationalen Unternehmen, gesammelt haben,im klientenspezifischen Ausland gearbeitet und gelebt haben, somit die Fremdkultur auf profunde Weise kennen, wenn nicht Teilhaber der fremden Kultur (gewesen) sein, ferner über hohes Maß an menschlicher Wertschätzung und Akzeptanz verfügen, absolut verschwiegen, diskret sein und neutral sein, intensive Selbsterfahrungen gemacht haben, von einem Coach supervidiert werden
Monica Sennewald. Als Tochter einer italienischen Mutter und eines deutschen Vaters wurde ich schon seit meiner frühesten Kindheit radikal mit kulturellen Unterschieden konfrontiert. Italien, Holland, Frankreich und Deutschland waren die Länder, in denen es für mich galt, der Sprache mächtig zu werden und sich dem Land anzupassen, und das ohne in den Genuß der Abfederung zu kommen, die beispielsweise eine internationale Schule bietet. Jedes Mal wieder der Sprung ins kalte Wasser, immer wieder neue Menschen, neue Situationen, Neues und Fremdes, das verstanden und verarbeitet werden musste. Später habe ich mich wissenschaftlich im Studium dem Thema angenähert, dann didaktisch im Sprachunterricht, konzeptionell in der Beratung, ferner als Autorin für einen italienischen Sprachführer, kreativ auch im filmischen Sinne in der Zusammenarbeit mit arte, dem europäischen Kultursender, und jetzt seit einigen Jahren im Coaching.
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